MARIA

Mobile Assistenz für barrierefreien Öffentlichen Verkehr von SeniorInnen, MigrantInnen und AnalphabetInnen

 

 

Forschungspartner: c.c.com,  Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH, Cure Center for Usabilty Research and Engineering, Mentz Datenverarbeitung Austria GmbH, GEFAS Steiermark - Academy for Generations, Verein Danaida

 

 

Förderungsgeber: FFG

Forschungszeitraum: 04.2010-03.2012

 

Zielsetzung des Projektes MARIA ist die Entwicklung eines mobilen Assistenzservices für eine barrierefreie Benützung des Öffentlichen Verkehrs. Relevante soziale Zielgruppen der SeniorInnen, MigrantInnen und AnalphabetInnen werden vollständig in Design- und Evaluierungsprozesse eingebunden. Das innovative Service beinhaltet bildgestützte Texterkennung und -übersetzung, „Location Awareness“ und Spracherkennung. Grundlage der Technologie ist ein graphisches Display auf handelsüblichen Mobiltelefonen und eine intuitive Schnittstelle zur Unterstützung durch mobile Kamera und innovative Bildanalyseverfahren.
 
Der Fahrgast richtet lediglich sein Mobilgerät mit der Kamera auf ein typisches Symbol (Haltestellentafel) oder ein charakteristisches Textfeld (Haltestelleninformationen, Informationen im Betriebswagen) und erhält entsprechend audiovisuelle Unterstützung durch sprachliche Hinweise des Systems oder intuitiv erfassbare graphische Anweisungen auf dem Gerätedisplay. MARIA enthält eine Software für ein intuitives Begleitservice zur barrierefreien Benützung des öffentlichen Verkehrs: Fotos von Symbolen oder Textfeldern werden analysiert, die damit verbundene Situation des Benützers definiert und das System startet ein entsprechendes Assistenzverhalten zur Unterstützung des spezifischen Kunden.